Rezension Romina. Tochter der Liebe von Annie Laine

Rezension Romina. Tochter der Liebe von Annie Laine

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Rezension Romina. Tochter der Liebe von Annie Laine

 

Inhaltsangabe:

 

**Auch eine Göttin kann der Liebe nicht widerstehen**
Romina hat ihr ganzes Leben der Liebe gewidmet. Als Halbgöttin ist es ihr Auftrag, die Menschen zu verkuppeln und ihre Herzen höherschlagen zu lassen. Aber dann wird sie aus heiterem Himmel vom Olymp verbannt und ihrer Göttlichkeit beraubt. Völlig unvorbereitet findet sie sich plötzlich auf der Erde wieder und muss am eigenen Körper erfahren, was Worte wie Hunger und Kälte bedeuten. Doch es gibt einen Ausweg aus ihrem Unglück: Gelingt es ihr, den süßen Literaturstudenten Devin mit der ihm vom Schicksal vorherbestimmten Partnerin zusammenzubringen, darf sie als Göttin auf den Olymp zurückkehren. Eine Aufgabe, die Romina mehr abverlangen wird, als sie sich vorstellen kann…

 

Meinung:

 

Cover und Inhaltsangabe:

 

Das Cover hat für mich eine wunderschöne Ausstrahlung, denn die darauf abgebildete Frau spiegelt perfekt den Inhalt der Geschichte wieder, zudem ist es in Schrift und Farbe einfach ein Traum.

Der Klappentext zeigte mir sofort das ich dieses Buch lesen muss, denn es geht um Götter. Zudem ist er interessant gestaltet, gibt nicht zu viele Informationen preis und macht somit neugierig in diese Geschichte einzutauchen.

 

Buch und Protagonisten:

 

In diesem Buch führt uns die Autorin in eine Welt aus Magie und Wirklichkeit, in der griechische Mythologie und ihre Götter auf dem Olymp, sowie das Leben voller Höhen und Tiefen von jungen Erwachsenen in einer kleinen Stadt in Amerika, täglich vor neue Herausforderungen gestellt wird.

Aus der Ich – Perspektive erzählt begleitet man Romina, Tochter von Eros dem Gott der Liebe, in eine für sie völlig fremde Welt. Dabei gibt sie sich manchmal etwas unbeholfen, was jedoch unzählige Male dazu führt das man einfach über ihre Art schmunzeln muss.

Ihre Persönlichkeit ist dabei nicht nur äußerst sympathisch sondern auch so natürlich als wäre sie ein Mensch wie du und ich. Das die Autorin ihr dabei auch ganz normale Schwächen und Fehler gegeben hat gefiel mir sehr gut, denn es lässt die schöne Halbgöttin, in keiner Weise überheblich oder gar Unglaubwürdigkeit erscheinen.

Die Persönlichkeiten der griechischen Götter hat mich ebenso begeistert. Dabei erklärt die Autorin nicht nur leicht und verständlich jeden Gott und seine göttlichen Attribute, sonder lässt auch diese ganz natürlich und überzeugend erscheinen.

Die Handlung ist stets spannend gehalten und bietet neben Humor, Romantik und Dramatik auch ein beeindruckendes Setting. Den Olymp konnte ich mir wahrhaft bildlich vorstellen. Auch in diesem Punkt hat mich die Autorin vollkommen überzeugt und gefesselt.

Devin war für mich manchmal etwas zu naiv, zu sanft und zu gutmütig. Er ist liebevoll und gehört definitiv zu den guten. Jedoch wirkte er somit auch ein ums andere mal „über perfekt“ wie es nicht mal die Götter waren. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Stärke und Tiefgründigkeit gewünscht.

Den Showdown und das Ende dieses Buches hat die Autorin grandios umgesetzt. Eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle vermischt sich mit herzzerreißender Dramatik in der man ein ums andere mal den Atem anhält. Spannung und Nervenkitzel pur.

 

Autorin und Schreibstil:

 

Annie Laine hat mit diesem Buch eine Geschichte voller Facetten geschaffen. Die Fakten der griechischen Mythologie sind hervorragend recherchiert, der Schreibstil bildlich und flüssig.
Mit ihrer Art hat sie mich verzaubert und in ihren Bann gezogen sodass ich unbedingt weiter lesen musste.

 

Fazit:

 

Mit Romina. Tochter der Liebe ist Annie Laine ein phantastisches Debüt gelungen. Die kleine Kritik über Devin hat mein Lesevergnügen jedoch nicht geschmälert, denn ich liebe dieses Buch. Es hat mich zutiefst berührt, zum Ende hin sogar so sehr bewegt das mir Annie damit ein paar Tränchen entlockt hat.

Diese Geschichte steckt voller Gefühl und Leidenschaft mit Protagonisten die man in sein Herz geschlossen hat. In Punkto Mythologie hat mich Annie völlig fasziniert. Der Wunsch die griechische Welt mit ihren Göttern kennenzulernen wuchs für mich mit jeder Seite.

Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, denn meines hat es von Beginn an erobert und damit vergebe ich an andere Leser eine Lese Empfehlung von 98 Prozent.

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